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Ängste sind fester Bestandteil unseres Lebens und unseres Alltags. Jeder Mensch hat sie, der eine mal weniger, der andere mal mehr.
Dann gibt es die Angst mit der man lernt um zu gehen und diese die man nie wirklich ablegen kann.
Über ersteres habe ich schon mal einen Beitrag geschrieben, falls du Interesse hast den Link dazu findest du HIER.
Auf die oben, als zweites genannte Angst möchte ich eingehen und dir von meiner größten Angst erzählen.

Meine größte Angst, begleitet mich schon einige Jahre und ich konnte sie nie so richtig los werden. 
Ganz egal, was ich auch versucht habe ich konnte sie nie wirklich ablegen. Der Umgang mit ihr hat sich, aber verbessert und ich konnte sogar etwas positives daraus ziehen, aber dazu später mehr.

Es fällt mir nicht leicht darüber zu reden, da ich denke, dass viele diese Angst einfach nicht verstehen.

Die Angst, vergessen zu werden. 
Ich habe sehr große Angst davor jeden Menschen in meinem Leben zu verlieren und komplett in Vergessenheit zu geraten. Bis sich irgendwann niemand mehr an mich erinnern kann.

Diese Angst plagt mich nicht ständig, aber besonders in ruhigen Momenten der Einsamkeit, denke ich oft darüber nach.

Über die Jahre habe ich viele Menschen kennen gelernt und zu einigen sind feste Freundschaften entstanden. Leider waren diese Freundschaften nicht immer von dauer und ich musste mich von ihnen trennen.
Gerade in solchen Fällen, denke ich oft darüber nach ob sich diese Personen noch an mich erinnern, da ich es ja tue.

Ich kann gar nicht wirklich sagen woher diese Angst kommt oder was der Auslöser dafür war/ist.
Vielleicht liegt es am Internet, durch dem alles immer vergänglicher wird  oder doch durch die Erfahrungen mit Freundschaften, die nicht Standhielten. Ich weiß es nicht.

Mir fällt es auch nicht schwer, mich an Menschen aus der Vergangenheit zu erinnern.
Natürlich nicht an jeden aus meinem Leben den ich nur flüchtig getroffen habe.
Über alte Beziehungen und Freundschaften denke ich dann schon öfter mal nach, ungewollt.
Schnell kommt mir dann die Frage auf, ob sie sich an mich erinnern. Ich denke eher nicht.
Gerade bei Beziehungen wird es wohl kaum der Fall sein.

Ich versuche dann nicht weiter drüber nach zu denken und versuche das beste aus dem hier und jetzt zu machen.
Vor allem Dankbarkeit für die Menschen, die für mich da sind, hilft mir dabei sehr solche Momente zu überwinden.

Es ist aber auch nicht alles Negativ daran. Wie oben schon geschrieben hat die Angst vor dem vergessen werden auch etwas positives.
Sie treibt mich an.
Ich werde dadurch motiviert etwas nachhaltiges zu schaffen.

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